Reizangeltraining III – Das Spiel mit der Beute

Das Spiel will gelernt sein

Das Spiel mit der Beute ist nicht einfach. Der Hund wird es erst in einem schrittweisen Aufbau richtig lernen. Du wählst das Objekt, das du später an die Reizangel hängen willst. Den Dummy wird der Hund mit dir zusammen zur Verfügung haben und nicht alleine. Du suchst einen Raum, in dem der Hund nicht abgelenkt werden kann und eine Zeit, wo dein Hund in einer aufgeweckten Form ist. Du setzt dich neben den Hund auf den Boden und spielst mit der Beute, machst interessante Geräusche und zeigst Freude am Spiel, während der Hund sich das alles ansieht. Dadurch fängt er langsam an, zu lernen. Wenn dein Hund erkannt hat, wie wichtig dir die Beute ist, legst du die Beute erst weg, dass der Hund nicht ran kommt und beendest das Spiel mit Hund und Beute. Wenn du die Szene ein paar Mal wiederholst, wird dein Hund mehr Interesse für die Beute und für dich zeigen. Jetzt beginnst du, den Hund am Spiel zu beteiligen mit Zeigen und Zerren oder Verfolgen. Du solltest nach wie vor die Spieleinheiten kurz halten und beim größten Interesse des Hundes beenden.

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Die weitere Entwicklung dieses Spiels sollte wie folgt aussehen:

  •    die Beute flieht
  •    Hund jagt die Beute
  •    Hund fasst die Beute
  •    Hund gibt die Beute her und bekommt ein Leckerli oder
  •    ein neues Spiel beginnt

Das Spiel muss dein Hund verstanden haben, du kannst seine Motivation nutzen und die Beute zuerst an die Schnur hängen und an die Reizangel. Eventuell hast du für das Tauschgeschäft die Schnur und die Reizangel vorher einbezogen. Du steigerst die Ablenkung langsam.

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