Der Hund in der Familie

Für den Familienhund ist die Familie das Rudel und deshalb ist eine hierarchische Struktur, also eine Rangordnung innerhalb des Familienverbandes wirklich wichtig. Der Hund hat dabei die niedrigste Stellung, schließlich wollen wir ja einen Hund haben, der jedem Familienmitglied gehorcht und das kann nur gelingen, wenn er in keiner Weise dominant ist. Eine hierarchische Struktur innerhalb des Familienbundes ist daher ein absolutes Muss.

Der Hund erhält dabei immer die niedrigste Stellung, um die Harmonie im Zusammenleben nicht zu gefährden und Dominanz-Probleme von vornherein zu vermeiden. Für die Einhaltung dieser Position im Rudel müssen klare Regeln aufgestellt werden, die von allen im Rudel, das heißt in der Familie befolgt werden müssen. Lässt man hier nur ein wenig die Zügel schleifen, wird der Hund versuchen, in der Rangordnung aufzusteigen und sich bestimmte Freiheiten herauszunehmen.

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Darüber hinaus aber wird er auch „sein Rudel“ führen wollen und das ist für die Harmonie zwischen Mensch und Hund ebenfalls äußerst fatal. Dann liegt vielleicht der Vierbeiner auf dem heimischen Sofa und lässt „seine“ Menschen sich dort nicht hinsetzen, attackiert Besucher, Kleinkinder knurrt und schnappt sobald jemand seinem Futter oder dem Spielzeug nahe kommt. Das ist aber nicht nur schlimm für den Hundebesitzer und seine Familie, sondern auch für den Hund. Er braucht neben festen Regeln auch eine klare Rangordnung, sonst weiß er nicht, was „sein Mensch“ von“ ihm erwartet.