Urlaub mit Hund XII – Spanien

Urlaub mit Hund in Spanien

Spanien ist ein Land, indem es sehr viele Straßenhunde gibt, leider ergibt sich aus dieser Tatsache auch, dass häufig tote Hunde, die von Autos überfahren wurden, am Straßenrand liegen. Gerade deshalb wird klar, dass der Hund in einigen südlichen Ländern zumeist einen anderen Stellenwert hat als zum Beispiel in Deutschland. Deshalb ist es umso wichtiger, wenn ein Hundeurlaub in Spanien stattfindet, den mitgebrachten Vierbeiner, keinesfalls ohne Leine und vor allem nicht alleine herumtollen zu lassen. Vor allem an einem normalen Strand (also kein Hundestrand) aber auch in öffentlichen Einrichtungen, wie zum Beispiel Restaurants, sind Hunde nicht gerne gesehen. Dies ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich und sollte vor dem Betreten des jeweiligen Restaurants erfragt werden. Auf was es noch zu achten gilt, wenn ein Urlaub mit Hund in Spanien geplant ist, wird nun genauer eingegangen.

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Die passende Unterkunft

Auch hier ist es wichtig, dass vor der Buchung genau geschaut wird, ob Haustiere erwünscht sind. Um später keine Probleme zu bekommen, sollte die Unterkunft zudem möglichst schon im Voraus geplant werden. So wird gewährleistet, dass nicht vor Ort darüber diskutiert werden muss. Weniger Probleme gibt es zumeist, wenn anstatt eines Hotels ein Ferienhaus angemietet wird, da hier keine unmittelbaren Nachbarn von dem Tier „gestört“ werden können. In einem Hotel besteht die Gefahr schon eher, dass zum Beispiel durch das Bellen des Hundes, Streitigkeiten aufkommen. Ferienhäuser befinden sich jedoch zumeist in der Natur und häufig auch in unmittelbarer Nähe von Wäldern. Da hier am Wochenende häufig Jäger unterwegs sind, sollte der Vierbeiner keinesfalls von der Leine gelassen werden.

Einreisebestimmungen für den Hund

Bevor jedoch die Reise stattfindet, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. So muss ein sogenannter blauer EU-Heimtierpass, auch Pet-Pass genannt, vorhanden sein. Wichtig ist auch, dass der Vierbeiner über eine aktuelle Tollwutimpfung verfügt und gechipt ist. Letzteres ist vor allem dann wichtig, wenn er verloren geht und dann sichergegangen werden kann, dass es sich nicht um einen Straßenhund handelt. Häufig wird zudem eine Bescheinigung des heimischen Tierarztes verlangt, aus der hervor geht, dass der Hund nur dort gelebt hat, wo er auch geboren wurde und dementsprechend keinen Kontakt mit wild lebenden und eventuell infizierten Tieren hatte. Des Weiteren müssen die sogenannten allgemeinen Einreisebestimmungen eingehalten werden, damit es bei dem Urlaub mit Hund nicht zu Problemen kommt.

Mit Hund in öffentlichen Verkehrsmitteln und Freizeitangeboten

Wie schon erwähnt, ist es häufig besser zunächst nachzufragen ob es erwünscht ist, seinen Hund mit in bestimmte Einrichtungen zu bringen. In öffentlichen Verkehrsmitteln, wie zum Beispiel dem Bus, muss der Vierbeiner nicht nur angeleint sein, sondern zusätzlich einen Maulkorb tragen. Eine Ausnahme macht hier der Zug, denn hier darf der Hund nicht zusammen mit dem Herrchen oder Frauchen reisen, sondern muss in einer Hundetransportbox im Gepäckraum mitreisen. Da dieser Umstand jedoch erheblichen Stress bedeutet, sollte eine Zugfahrt mit Hund vermieden werden.

Wenn diese Regeln befolgt werden, können viele Probleme vermieden werden und der Hundeurlaub in Spanien kann losgehen.