Hundefutter – lecker ist nicht immer gesund

Wer sich einen Hund anschafft, der möchte auch, dass es dem Tier gut geht und er ein langes und gesundes Leben mit seinem Menschen teilen kann. Eine wesentliche Gemeinsamkeit prägt das Zusammenleben von Hund und Halter und auch wenn beide diese Thematik unterschiedlich betrachten, so ist es doch das Thema Nummer 1 im Alltag. Das Futter. Wo der Mensch Wert auf Qualität legt, sind dem Hund die Futtermenge und der Geschmack wesentlich wichtiger. Doch nicht alles was dem Hund schmeckt, tut ihm auch gut.

Hundefutter war früher oft Menschenfutter

Dass sich die Ernährung auf die Gesund auswirkt, ist jedem bekannt. Bei Menschen sind Ernährungsfehler ebenso Auslöser für Übergewicht und zum Teil schwere Erkrankungen wie bei unserem Vierbeiner. Unsere Fellnase kann jedoch keine eigenständigen Entscheidungen über sein Futter treffen, deshalb ist es sehr wichtig, dass der Halter informiert und verantwortungsbewusst ist.

Das Angebot an Hundefutter im Handel macht die Entscheidung für ein Futter nicht unbedingt leichter. Und gerade in der Branche gab es in den letzten Monaten enorm viele Rückrufaktionen, so dass viele Halter verunsichert sind, was sie ihrem Tier überhaupt noch bedenkenlos füttern können.

Hunde sind von ihrem Ursprung her Beutefresser. Haben Sie Zugang zu einer Beute bekommen, dann fressen sie nicht nur das Fleisch, sondern manchmal ein Tier von Kopf bis Fuß, also auch Fell, Mageninhalt und Knochen. In der freien Natur wurde auf diese Weise sichergestellt, dass sich das Tier selbst mit pflanzlichen Bestandteilen, die beispielsweise ein Feldhase im unverdauten Mageninhalt hatte,  versorgt und die Verdauung ihren gesunden Gang geht. Mit der Domestizierung griffen die Menschen nicht nur in Verhaltensmuster, sondern auch in die Fressgewohnheiten ein. Lange Zeit bedeutete das, dass Hunde die Reste vom Tisch bekamen und ihnen preisgünstige Zutaten wie Kartoffeln oder Brot in Saucenresten, den Bauch füllten. Auf gesundes Fell und Konsistenz oder Duftnote der Ausscheidungen wurde kaum geachtet und ein müder und träger Hund tat eben, was ein Hund tun muss: viel schlafen.

Was macht eine gesunde Hundeernährung aus

Heute wissen wir glücklicherweise, dass viele Lebensmittel die wir Menschen konsumieren, den Hunden  nicht gut tun und achten viel mehr darauf, ob unser Liebling sprödes Fell oder schlechte Zähne hat. Der verantwortungsbewusste Kotbeutelanwender legt auch sehr großen Wert darauf, dass die Verdauung nicht außer Kontrolle gerät.

Naturnahes Futter ist für unseren vierbeinigen Freund sehr wichtig. Dabei meint naturnah, dass in einem Hundefutter ein hoher Fleischanteil enthalten sein muss, der durch pflanzliche Bestandteile ergänzt wird. Bei den Fleischsorten bieten sich Lamm, Ente, Pferd, Hirsch, Rind, Pute und Huhn an.  Um den Nährstoffbedarf rundum abzudecken, werden pflanzliche Bestandteile, Öle und Fette hinzugegeben.

Sich im Handel zurechtzufinden ist aufgrund der unübersichtlichen Angebotspalette mitunter sehr schwierig. Mit dem Gedanken, dass da wo Hundefutter drauf, steht auch Hundefutter drin ist, einzukaufen kann für einen Hund bedeuten, dass er zwar mit wohlschmeckendem aber nährstoffarmen Futter versorgt wird. Die Folgen davon können sich in Haut-, Fell- und Verdauungsproblemen zeigen.

Pflanzliche Bestandteile in Hundefutter

Getreide in Hundefutter ist umstritten, vor allem Gluten haltige Getreidesorten wie Weizen.  Ein Blick auf die INCI-Liste macht deutlich, wie hoch die Konzentration der Inhaltsstoffe ist. Leider steht statt Fleisch oft Getreide an erster Stelle und der Fleischanteil in einigen Sorten ist verschwindend gering. Selbst Hundewurst, wo der Name vermitteln würde, dass sie aus Fleisch gemacht wurde, besteht bei einigen Anbietern fast nur aus Getreide oder anderen Pflanzenteilen.

Obst und Gemüse sind gut für den Hund. Hier gibt es jedoch einige Sorten, die eher ungeeignet oder gar giftig für Hunde sind. Bei Weintrauben ist es beispielsweise so, dass einige Tiere sie vertragen, andere daran schon gestorben sind. Es gibt einige Hunde die lieben Karotten ebenso wie Knochen und andere, die jegliches Gemüse ablehnen.

Darmtechnisch ist ein Hund auf Fleischkonsum angelegt. Der kurze Verdauungstrakt ist mit einem Zuviel an Getreide, Obst und Gemüse völlig überfordert. Hunde scheiden vieles unverdaut wieder aus oder reagieren mit Verdauungsproblemen und langfristig auch mit schweren Erkrankungen von Diabetes bis zu Gelenkerkrankungen.

Allergien und Unverträglichkeiten sind ein großes Thema, auch bei Hunden. Ein genaues Studium der INCI-Liste ist daher oberstes Gebot. Eine Orientierung hierfür ist, dass Fleisch immer an erster Stelle stehen sollte und die sonstigen Zutaten eher überschaubar sein sollten. Dass viel nicht immer viel hilft, wissen wir aus verschiedenen Lebensbereichen. Beim Hundefutter erschwert eine Vielzahl an Inhaltsstoffen, die Identifikation des Auslösers von Allergien und Unverträglichkeiten.

Trocken- oder Nassfutter

Bei vielen Hundehaltern scheiden sich die Geister an der Frage ob Trocken- oder Nassfutter für Hunde besser ist. Die äußere Form ist nicht unbedingt wichtig. Auf die Inhaltsstoffe kommt es an. Trockenfutter sorgt meist für festeren Stuhl und ist daher bei Haltern beliebt, weil sie die Hinterlassenschaften besser einsammeln können. Allerdings bedeutet dies für die Hunde oft auch ein Mangel an Flüssigkeit, weil die Trinkmenge bei Trockenfutterkonsumenten höher sein sollte, einige Tiere aber von Natur aus schlechte Trinker sind. Als großer Vorteil beim Trockenfutter werden auch der Geruch und die unkomplizierte Aufbewahrung angebrochener Packungen gewertet. Doch dies sind in erster Linie Vorteile für die Menschen.

Nassfutter aus der Dose mögen Hunde oft lieber, weil es für Hundenasen besser riecht und Schlinger hier ein leichtes Spiel haben. Bei einigen Herstellern, wirkt der Doseninhalt, als wenn das  Hundefutter, Fleisch pur in Dosen liefert. Doch auch hier kann der Schein trügen und eine Kontrolle der Zutatenliste ist zu empfehlen.

Von beiden Angeboten gibt es für Tiere mit Unverträglichkeiten auch hypoallergenes Hundefutter.

Ein Hund wäre Metzger von Beruf

Der Berufswunsch liegt auf der Hand, der Hund säße an der Quelle. Doch nicht nur das. Statt sich mit gekauftem Hundefutter aus dem Regal zu begnügen, läge alles was er braucht und mag, direkt vor ihm. Fell und Haut bekommen Hunde zwar in Form von Kauartikeln, doch Halter ekeln sich vor einigen Dingen, die ein Hund lieben würde und füttern es deshalb nicht. Das gilt besonders für Blut und Innereien.

Artgerechtes Hundefutter zeichnet sich also durch einen hohen Fleischanteil aus. Reines Muskelfleisch für Hunde findet sich in den BARF Abteilungen der Zoogeschäfte, kann aber auch Metzgereien bezogen werden.

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Is was Doc? – Ohne Angst zum Tierarzt

Jeder Hundehalter kommt nicht um ihn herum: den Tierarzt. Sei es zur Impfung, Check-up Untersuchung oder sonstigen Behandlungen. In regelmäßigen Abständen, findet ein Termin in ungewohntem Umfeld statt. Hat der Hund erst einmal schlechte Erfahrungen gemacht, ist dieser Gang stets mit Angst und Schrecken verbunden. Eine Tortur nimmt einen nicht endenden wollenden Lauf. Sie können dieser Prozedere vorbeugen, indem Sie „einfach mal so“ die Tierarztpraxis besuchen. Die meisten Tierärzte bieten solche Schnupperstunden an. Bei diesen Besuchen passiert erst einmal nichts. Der Arzt wird den Hund streicheln, Leckerlies geben, Räumlichkeiten beschnuppern lassen, kurz: eine vertrauensvolle Basis schaffen. Wiederholen Sie dies regelmäßig, auch nach erfolgten Behandlungen. Zusätzlich können Sie dem Verhalten positiv entgegen wirken und nehmen somit Ihrem vierbeinigen Freund eine große Last von seinen Schultern. Um den anstehenden Besuch beim Tierarzt angenehm zu gestalten sind folgende Tipps dabei wahre Helfer.

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Der Hund muss entleert sein
Suchen Sie, damit Sie pünktlich zum Termin erscheinen können, in der Nähe der Tierarztpraxis einen schönen Weg. Egal ob Hundewiese, Park oder Feldweg. Ein schöner Spaziergang oder flottes Spiel, kurz vor der Behandlung, beruhigt die Gemüter. Entspannung tritt ein. Es hat auch folgenden Vorteil: Der Hund entleert sich nochmals. Ohne den Drang, urinieren zu müssen, geht es zufriedener in ein Gebäude hinein. Hin zusätzlich kommt, dass in der Praxis unzählige Gerüche existieren und Behandlungen stattfinden, die selbst die besten Nerven eines Hundes strapazieren. Wie bei uns Menschen, geht dies auch beim Tier nicht spurlos an Darm und Blase vorbei.

Dem Tierarzt assistieren
Gehen Sie dem Tierarzt so gut es geht zur Hand. Der Hund spürt dadurch, dass eine vertraute Person dabei ist. Schon kleine Handlungen und Bewegungen, wie Loben und streicheln bewirken manches kleine Wunder. Bereits durch Loben und Streicheln wird unterstützend mitgeholfen und für einen weniger gestressten Hund Sorge getragen. Für den behandelnden Arzt kann es von Bedeutung sein, wenn ihm erzählt wird, wie sich der Hund mit und ohne Schmerzen verhält. Ebenso in Bezug auf Behandlungsformen. Somit kann auf die Bedürfnisse von Mensch und Tier eingegangen werden.

Ruhe bewahren
Für den Hundehalter ist nichts Schlimmeres vorstellbar, als den vierbeinigen Freund, Angsterfüllt und mit Schmerzen, Leiden zu sehen. Darum gehen Sie zu einem Tierarzt, Ihres Vertrauens. Die entstandene, innere Ruhe wirkt sich mehr auf den Hund aus, als zumeist gedacht wird. Mit falschem Mitleid und Trösten verunsichern Sie den Hund nur. Machen Sie mit ruhiger Stimme klar, dass nichts passiert. Sollten Sie doch nicht in der Lage sein, bei der Behandlung dabei bleiben zu können, warten Sie bitte im Wartezimmer.

Nach dem erfolgreich gemeisterten Termin in der Tierarztpraxis, ist es empfehlenswert, diesen nochmals mit etwas positivem zu verknüpfen. Hier kann zum Beispiel das Lieblingsspielzeug des Hundes zum Einsatz kommen.

Anfängerfehler bei der Hundeerziehung – erkennen und vermeiden

Allgemeine Hinweise zur Hundeerziehung
Auf den ersten Eindruck erscheint es, als ob die Erziehung des Hundes nicht immer einfach ist, und dem Tier das Richtige zu vermitteln und beibringen. Schnell haben sich Unmut und ungeliebte Marotten eingebürgert, die nur schwer wieder auszutreiben sind. Um langfristig die gewünschten Ziele zu erreichen und schlechten Eigenschaften vorbeugend, kann man als Hundehalter grundlegend dazu beitragen. Starten Sie zunächst mit kleinen Lehreinheiten an und steigern diese nach den jeweiligen Erfolgen. Die Übungen eignen sich idealerweise dazu, im Alltag verteilt zu üben. Suchen Sie nach ruhigen Orten, wie zu Hause oder Wiesen und Wälder mit wenig bzw. keinem Verkehr. Wenn die folgenden sieben Grundregeln zu Herzen genommen werden, bestehen sehr gute Aussichten auf Erfolg.

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Grundregeln für die Hundeerziehung

1. Anhaltende Beschallung
Der Hund ist nicht taub. Jedes Wort, welches nicht zu einem kurzen Kommando gehört, ist überflüssig. Sie untergraben sich sonst damit ihre eigene Autorität.
2. Widersprüchlichkeiten
Der vierbeinige Freund achtet auf Mimik, Gesten und den Klang der Stimme. Passt nichts davon zusammen, wie zum Beispiel ein vor Wut zitternder Körper und eine lieb säuselnde Stimme, wird den Hund irritiert sein und er wird tun, was er möchte.
3. Nachlässigkeit und Vergesslichkeit
Wer sich anfänglich mit Durchhaltevermögen und konsequentem Verhalten hervorhebt, sollte dabei bleiben. Mit Nachlässigkeit hat der Hund Sie quasi in der Hand und wird nicht mehr das von ihm verlangte tun. Das gleiche gilt für Leckerlies bei braver Handlung, Für den Hund heißt das nichts anderes als Arbeiten gegen Bezahlung.
4. Mehrfaches Kommando
Wenn der Hund „Platz“ macht und Sie unter permanentem Wiederholen „bleib!“ sagen, wird dieser sofort hinter Ihnen her flitzen, sobald Sie verstummen. Gelernt hat der Hund, dass er nur solange liegen braucht, bis kein Kommando mehr ertönt.
5. Die zu frühen Kommandos
Hunde sind nicht in der Lage, Worte mit Bedeutungen zu verknüpfen. So ist es Wirkungslos, 5 Meter vor einem Graben Hopp-Kommandos zu geben. Ebenso wird es ihn nur irritieren, wenn er gerade losläuft und sofort umkehren soll.
6. Rechtzeitiges Loben
Der Vierbeiner wünscht sich Anerkennung für gutes Verhalten. Kommt diese jedoch zu spät, wird der Hund unter winseln beginnen nach Leckerlies zu betteln. Zur Folge hat dieses Verhalten, dass der tierische Begleiter dies immer wiederholen, bis er ohne eine Aufgabe erledigt zu haben, unter winseln seine Leckereien einfordern wird.
7. Die innere Verhaltensuhr
Dass es auf dem Hundeplatz perfekt läuft und zu Hause nicht, kann unterschiedliche Gründe haben. Zum einen kann es sein, dass Sie draußen zu wenig geübt haben. Ihr Hund bringt daher gutes Verhalten und Gehorchen nur mit dem Hundeplatz in Verbindung. Es kann auch sein, dass Sie nur im Kurs konsequent genug sind. Ebenfalls in Betracht kommt, dass sich im Kurs motivierend mit Leckerlies und Spielwaren arbeiten und außerhalb nicht.

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Fazit
Hundeerziehung ist nicht schwer, solange sich Hundehalter und Tier auf wesentliche, gemeinsame Regeln eingespielt haben. Die genannten Regeln, sind Bausteine, die ein gutes Verhalten fördern und fordert. Wichtig ist letztendlich, viel Geduld für das Tier und auch sich selbst zu haben.

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Wie führe ich den Hund an Dog Dance heran?

Dog Dance ist eine Hundesportart, bei der Halter und Hund gleichermaßen aktiv sind. Des Weiteren ist es eine Hundesportart, die nicht von jetzt auf gleich beherrscht wird, sondern die viel Übung und Training benötigt, bis sie gut beherrscht wird und ausgeführt werden kann.

Fachmännische Unterstützung oder private Trainingseinheiten

Ist der Hundehalter auch noch unerfahren, so empfiehlt es sich, sich einem Dog Dance Kurs oder ähnliches anzuschließen, um hier von einem Experten alles Wichtige vermittelt zu bekommen. Viele Hundeschulen und andere Hundevereine bieten mittlerweile solche Kurse an. Hier werden Hund und auch Hundehalter Schritt für Schritt an die für sie neue Sportart herangeführt. Hat der Hundehalter bereits Dog Dance Erfahrungen, so kann er das Training auch selbst beginnen und dem Hund alles beibringen, was Dog Dance mit sich bringt und beinhaltet. Wer lieber in einer Gruppe trainieren möchte, sollte in jedem Fall darauf achten, dass der Hund sozialverträglich ist und sowohl mit anderen Menschen als auch mit anderen Hunden gut kann.

Wer Dog Dance bei einem Experten erlernen will, sollte dennoch in jedem Fall auch privat zu Hause mit dem Hund üben. Für den Hund ist es wichtig, die einzelnen Übungen immer und immer wieder zu machen und zu trainieren, um sich mit ihnen vertraut zu machen und sie zu verinnerlichen. So kann der Start in den neuen Sport für Hund und Halter gleichermaßen gut gelingen.

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Schritt für Schritt zum Erfolg

Wer einmal professionelles Dog Dancing gesehen hat, wird bestimmt begeistert gewesen sein von den tollen, individuellen und abwechslungsreichen Choreographien und den musikalischen Bewegungen von Mensch und Tier. So leicht und einfach das Ganze auch aussehen mag, es ist alles andere als einfach und leicht. Hinter solchen Choreographien steckt meist viel Arbeit, Training und Mühe.

Egal ob beim Profi oder unter Eigenregie, ein Hund sollte in jedem Fall immer Schritt für Schritt an Dog Dance herangeführt werden. So ist es natürlich nicht der Fall, dass Hund und auch Halter sofort eine ganze Choreographie einstudieren und sehr bald schon beherrschen. Begonnen werden sollte in jedem Fall immer mit den Grundübungen aus dem Dog Dance. Hier geht es auch darum, dass der Hund lernt auf Herrchen oder Frauchen zu achten, zu hören, die Befehle anzunehmen und eine gute Fußarbeit zu erlernen. Nach und nach lernt der Hund dann, im Team mit dem Menschen, einzelne Übungen und Elemente zu machen bzw. zu tanzen. Erst, wenn die Übungen gut sitzen und funktionieren, kann an einer gemeinsamen Choreographie gearbeitet werden. Bevor es hier losgeht, sollte der Trainer oder der Halter zunächst einmal eine Choreographie erstellen. Die passende Musik muss ausgewählt werden, einzelnen Übungen und Schritte müssen zusammengestellt werden, alles muss zueinander passen. Im ersten Schritt tanzt der Mensch dann die einzelnen Elemente alleine durch, bevor es dann gemeinsam mit dem Hund übt. So entsteht dann nach und nach die Choreographie. Wichtig ist auch, dass man zunächst mit einfachen und kürzeren Übungen und Choreographien beginnt, bevor dann nach und nach schwerere Übungen, Elemente und Choreographien auf dem Trainingsplan stehen.

Klein beginnen – große Erfolge verbuchen

Wer seinen Hund auf Dog Dance heranführen möchte, sollte zunächst auch immer sicherstellen, dass der Hund auch wirklich alle Voraussetzungen für den Hundesport mitbringt. Ist das nicht der Fall, so sollten Mensch und Hund zunächst hieran arbeiten. So kann man z.B. zuerst an den wichtigen Grundbefehlen arbeiten, bevor es dann ans Üben und Tanzen geht. Schritt für Schritt und mit viel Training und Fleiß werden Hund und Halter dann zu echten Dog Dance Experten und Könnern. Bei all dem Training, den Übungen und einzelnen Schritten und Etappen, der Spaß an der Hundesportart sollte immer an erster Stelle stehen. Dog Dance ist eine Teamaufgabe für Mensch und Tier und sollte beiden gleichermaßen viel Freude bereiten.

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Welche Voraussetzungen müssen Halter und Hund für Dog Dance mitbringen?

Grundsätzlich ist Dog Dance für jeden Hund und jede Rasse gleichermaßen geeignet. Lediglich Welpen eignen sich eher weniger gut für diesen Hundesport, und auch bei kranken Tieren sollte am besten immer erst Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden, bevor mit dem Training begonnen wird.
Obwohl Dog Dance für alle Hunde und alle Rassen offen steht, sollten die Hunde und auch die Hundehalter dennoch einige Voraussetzungen erfüllen, um Dog Dance zu erlernen bzw. richtig erlernen zu können.
Voraussetzungen beim Menschen
Der Hundehalter sollte Spaß daran haben, mit seinem Hund etwas Gemeinsames zu unternehmen. Er sollte interessiert sein am modernen Hundesport und auch bereit sein, hier viel Zeit zu investieren. Geht der Mensch ohne Spaß und Motivation an die Sache, so macht das Training keinen Sinn. Mensch und Hund müssen als eine Einheit funktionieren, und bringt der Mensch keinen Spaß und keine Motivation mit, so merkt der Hund das in der Regel und das Training ist zum Scheitern verurteilt.

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Voraussetzungen beim Hund
Auch der Hund sollte einige Voraussetzungen erfüllen, damit das Dog Dance Training überhaupt einen Sinn macht. So sollte natürlich auch der Hund in erster Linie Spaß daran haben, gemeinsam mit Herrchen und Frauchen etwas Neues zu erlernen, sich zu bewegen und neue Erfahrungen zu sammeln. Des Weiteren sind folgende Punkte

Voraussetzungen für Dog Dance:
1. Das Beherrschen der Grundbefehle
Wie nahezu bei jeder Hundesportart, ist es auch beim Dog Dance wichtig, dass der Hund einige Grundbefehle beherrscht. Hierzu gehören in der Regel die Befehle SITZ, PLATZ, BEI FUSS, BLEIB.
2. Konzentrationsfähigkeit
Ein Hund ist meist nur dann in der Lage Dog Dance zu erlernen, wenn er sich über einen gewissen Zeitraum konzentrieren kann. So sollte ein Hund in jedem Fall Konzentrationsfähigkeit mitbringen. Dies kann aber auch antrainiert werden.
3. Sozialverträglichkeit
Da Dog Dance meist auch mit anderen Hundehaltern und deren Hunden geübt und ausgeführt wird, ist es wichtig, dass der Hund sozialverträglich ist. Das bedeutet, er sollte freundlich gegenüber anderen Menschen sein, aber auch gegenüber von anderen Hunden.
Voraussetzungen bei Mensch und Hund
Es ist des Weiteren wichtig, dass Mensch und Hund als Team funktionieren, ein Team sind. Sie sollten ein gutes, vertrautes, entspanntes und liebevolles Verhältnis zueinander haben. Nur so können sie als Team auftreten und gemeinsam etwas erreichen.