BARF V – Zu guter Letzt

Milch und Produkte daraus

Zum BARF-gerechten Ernährungsprogramm gehören Milch und Milchprodukte nicht. Doch kannst Du gerne ausprobieren, ob Dein Hund Milch oder die gesäuerte Varianten mag und wie er sie verträgt. Günstiger als reine Milch ist Käse, speziell Frischkäse. Bei den Milchprodukten ist Sauermilch gut und noch besser Ziegenmilch, da sie eine andere Zusammensetzung als Kuhmilch hat.

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Das Tüpfelchen auf dem „i“ – Nüsse, Öl und Eier

Um das Complet zu ergänzen, ist bei einem Gesamtpaket der BARF-gerechten Ernährung erst das sogenannte i-Tüpfelchen das vielleicht Herausragende. Nein, jetzt darfst Du das nicht allzu wichtig nehmen, denn Nüsse, Öle und auch mal ein Ei sind keine Plfichtkür, um diese Ernährungsrichtung zu perfektionieren. Trotzdem ist eine zusätzliche Vitamin-, Mineralstoff- und Ausgewogenheits-Zufuhr recht nützlich. Denn ein Zuviel gibt es hier fast nicht. – Interessant dabei: Kräuter, Heilerde und Grünlippmuschelpulver.

Schlussendlich ist es natürlich immer eine individuelle und persönliche Entscheidung, die Du für Dein Tier triffst. BARFen oder nicht ist eine Frage, die einfach durch ausprobieren gelöst werden kann. Du beachtest ein paar Punkte und schon kannst Du mit Sicherheit sagen: Mein Hund bekommt die beste Ernährung, die ich ihm je gegeben habe und ist mit allem versorgt, was für ein gesundes, kräftiges und vitales Hundeleben erforderlich ist.

Und das mit Garantie: Gute Blutwerte, glänzendes Fell und damit strahlende Gesundheit sind die Resultate, die sich lohnen!

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BARF IV – Pflanzliches Futter

Pflanzenkost mit Bedacht und fein püriert

Mit der Rohfütterung von Pflanzen ist das immer so eine Sache. Sie ist zwar sehr nützlich, da sie balaststoffreich ist und zur optimalen Gesundheit des Tieres beiträgt, doch solltest Du auch hier auf ein paar Kleinigkeiten achten.

Sehr wichtig ist, Gemüse, Salat und Früchte immer ganz fein püriert zu verabreichen und: Das Püree sollte in roher Form gegeben werden.

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Ernährungsphysiologisch wertvoll sind vor allem Karotten, Fenchel, Zucchini als Gemüse. Optimiert wird das ganze noch mit Salat und Früchten: Chicoree, Rukula, Salatgurken gemischt mit Äpfeln, Bananen und Ananas.

Auf die fein pürierte Variante ist deshalb zu achten, da der Verdauungstrakt des Hundes die in der Pflanzenkost enthaltene Zellulose sonst nicht aufspalten bzw. verarbeiten kann.

Getreide – hier scheiden sich die Geister

Die Auslegung von BARF ist teilweise unterschiedlich. So gibt es in dieser Ernährungsweise für Hunde Befürworter, Widersacher und Teil-BARFer! Diese oft widersprüchlichen Bezeichnungen rühren daher, dass sich gerade beim Thema Getreidezufütterung eine gewisse Trennlinie bildet. Denn für die einen ist Getreide untrennbar mit dieser Ernährung verbunden, für die anderen stehen die Argumente im Vordergrund, dass durch Getreidezugabe Allergien ausgelöst werden können. Was besonders für den Weizen gilt.

Das kannst Du je nach Bedarf ausprobieren, ist aber für BARF kein Pflichtprogramm! Zuallererst sollte das Getreide sehr fein sein und immer in gekochter Form gegeben werden. Um von vorneherein ein eventuelles Allergierisiko auszuschließen, ist es ratsam nur Hirse, Amaranth oder Quiona zu verwenden, da diese Getreidearten allergiearm sind.

 

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BARF III – Fleisch

Fleisch bis ins Detail

Für Deinen Hund ist klar: Selbstverständlich ist Fleisch mit im Programm, denn schließlich ist das artgerecht. Hier ist jedoch im Detail darauf zu achten, dass es wertvolles Fleisch ist und keine Schlachtabfälle enthält.

Zu Fleisch gehören auch die Knochen, Knorpel und das sehr wertvolle Knochenmark (Tipp: das schmeckt ihm unter Garantie, ist die weitläufige Erfahrung). Weiter sind Innereien wie Leber, Milz, Nieren und Kutteln ein richtiges Leckerli und hier lehnt Dein Hund garantiert nicht ab.

Krankheitserreger in rohem Fleisch?

So wichtig wie rohes Fleisch für Deinen Hund ist, solltest Du wissen, dass manche Fleischsorten Krankheitserreger in sich tragen. So ist wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge Schweinefleisch in roher Form nicht für Hunde geeignet, da es einen speziellen Virus in sich trägt, welcher für Deinen Hund tödlich endet – und zwar immer! Es handelt sich dabei um das Aujeszky-Virus. Es ist für uns Menschen nicht gefährlich, jedoch für den Hund.

Trotzdem ist Rohfütterung, besonders Fleisch, ein grundlegender Faktor, um Deinem Vierbeiner das nötige Mineral Kalzium zuzuführen, denn das braucht er für die Erhaltung der Knochensubstanz und damit stabiler Knochen. Allerdings verträgt nicht jeder Hund rohe Knochen, weshalb eine schrittweise Zugabe nötig ist, da es ansonsten vermehrt zu Verdauungsbeschwerden kommen kann.

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Zur Eingewöhnung sind anfangs Hühnerhälse und Brustbeine vom Lamm sehr gut verträglich. Wobei Röhrenknochen besser nicht gegeben werden sollten; genauso wie gekochte, gebratene oder in anderweitiger Form zubereitete Knochen, denn diese sind aufgeweicht, könnten leicht splittern und dem Tier innerliche Verletzungen zufügen. Das besonders in den Knochen enthaltene Kalzium ist jedoch notwendig, deshalb kannst Du ersatzweise auch Eierschalenpulver geben, wenn die Knochen nicht gut verdaut werden können.

Sehr gut sind: Rind, Lamm, Geflügel, Pferd, Ziege, Kaninchen und auch Wild, sowie sehr gerne Fisch.

 

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BARF II – Wie funktioniert BARF

So ist BARF auf den Ernährungstypus des Hundes ausgelegt, welcher sehr wahr lautet: Biologisch Artgerechtes Rohes Futter!

Hier ist zwar ein Widerspruch in sich vereint, wenn es um die Auslegung von Roh geht. So bedeutet roh auch, dass es unbehandeltes Futter ist, welches möglichst naturnah und frisch gegeben wird. Und wichtig ist, dass Dein Hund diese Nahrung auch mag. Von daher sind schon ein paar Tricks erforderlich: Wie etwa, dass das Futter schmackhaft gemacht wird! Selbstverständlich musst Du jetzt nicht dieselben Essgewohnheiten an den Tag legen wie Dein Hund. Aber Du kannst mit kleinen Häppchen beginnen und sein bisheriges Futter damit anreichern, so dass er sich an den Geschmack gewöhnt.

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Fakt ist, BARF ist keine wirkliche Rohfleischgabe, sondern ein ausgeklügeltes System, bei welchem Dein Hund optimal ernährt wird und Du sicher gehen kannst, alles ernährungstechnisch richtig zu machen.

Dein Hund bekommt natürlich rohes Futter, aber auch weitere Zutaten, die in diesem Mischverhältnis die richtige Ausgewogenheit garantieren. Wozu Gemüse, Kräuter, Öle, ja auch Früchte und sogar Milchprodukte wie Nüsse und Salat gehören.

 

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BARF I – Allgemeine Informationen

BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter oder Hundeernährung mit Köpfchen

Mit Hundenahrung hast Du Dich bisher kaum beschäftigt? Denn wozu gibt es Trockenfutter und Dosen, in welchen alles enthalten ist, was das Tier braucht. Doch so richtig überzeugt bist Du davon nicht, auch deshalb, weil Dein Hund das Futter oft ablehnt. Es fehlt etwas, das spürt Dein Hund! Zusätzliche Mineralien, Spurenelemente, Vitamine, Kalzium oder schlicht und einfach mehr Frische?

Gemüse ist sicher wichtig, nur welches und wie viel davon und wie oft? Lauter Fragen, die Dich unsicher machen. Dann hörst Du von BARF…

Bildquelle pixabay.com - Dank an den Fotografen
Bildquelle pixabay.com – Dank an den Fotografen

Diese spezielle Hundeernährung kommt ursprünglich aus Amerika. Ein wenig verwirrend sind die Auslegungen darüber, was BARF eigentlich ist. So sagen manche spontan: „Ja, das ist doch das, wo Hunde nur Rohkost bekommen, speziell rohes Fleisch gefüttert wird!“ Wieder andere meinen, dass diese Nahrung nur auf der Basis von Knochen besteht, da in Knochen bzw. dem Mark sehr viel Mineralien, Vitamine und Spurenelemente stecken. Das ist irgendwo schon richtig, doch einseitige Ernährungsweise wäre das Resultat. Heißt, alles was roh ist, muss nicht zwangsläufig auch gesund sein. Besonders für Deinen Hund, der sich so richtig auspowern möchte und daher etwas mehr als nur Rohkost fleischlicher Natur braucht.

BARF ist kein Rohfutter für Hunde und auch kein Nur-Knochen-Fast-Food, sondern eine ausgeklügelte Ernährungsweise, die, ähnlich dem Menschen, alles beinhaltet, was Dein Hund braucht! Gesunde Mischkost, die mit Knochenfood und veganer Nahrung nichts gemein hat. Denn Hunde brauchen Fleisch, was von Natur aus so gegeben ist, da Hunde den Jagdtrieb in den Genen tragen und somit Fleischverwerter und keine Körnerfreaks sind.

 

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