Reizangeltraining VII – Wasserscheu überwinden

Die Reizangel nimmt die Angst vor Wasser und vorm Schwimmen

Manche Hunde haben Angst vorm Wasser und schwimmen nicht gern, wenn das Wasser tief ist. Die Reizangel ist ein Mittel, mit dem du deinen Hund ins Wasser bringen kannst. Du nutzt den Beutetrieb deines Hundes mit der Reizangel aus und verlagerst das Spiel mit dem Reizdummy an den Strand oder ans Ufer. Bringe den Hund in eine hohe Reizlage mit der Reizangel und verlagerst das Spiel ins Wasser. Der Hund merkt anfangs wegen der hohen Reizlagen nicht, dass er im tiefen Wasser ist, kann schnell eine Panik bekommen, wenn er keinen Boden unter seinen Pfoten mehr verspürt. Damit kann das Training fehlschlagen, wenn der Hund die Kontrolle verliert oder er hat später keine Lust im Wasser zu schwimmen, wenn keine Beute da ist. Es ist besser, das Schwimmen ohne Reizangel zu versuchen, beispielhaft wenn du es ihm vormachst und ihn rufst nach ein paar Metern. Manche Hunde sind ohnehin Wasserratten. Gut ist eine schwimmende Insel als Ziel für euch beide.

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Die Arbeit mit der Reizangel: Fazit

Für den Hund ist das Reizangeltraining ein Hochleistungssport. Wichtig ist vor dem Training ein Aufwärmen, um Verletzungen zu vermeiden.
Beim Training darf der Hund sich nicht verheddern, da musst du üben bevor du mit dem Hund trainierst. Du und dein Hund gewinnen das Bewusstsein, wie spannend, aufregend sowie ablenkend die Arbeit an der Reizangel ist, werde nicht ungeduldig. Übungen und Kommandos brauchen Zeit und das Reizangeltraining wird dir und deinem Hund Spannung und Spaß machen, wenn du vor dem Training realistisch erreichbare Ziele setzt.

Klappt es trotz intensiver Übung nicht, ihr habt aber trotzdem Spaß dran (vor allem dein Hund) – dann kann auch das reine Auspowern des Hundes ein Ziel für die Nutzung der Reizangel sein.

 

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Reizangeltraining VI – Vorstehen fördern

Die Förderung des Vorstehens

Bei Vorstehhunden hast du die Chance, das Vorstehen mit der Reizangel zu trainieren. Besonders gut geht das bei Welpen, bei den älteren Hunden kann das schwieriger werden. Die lassen sich mit dem Flatterdummy nicht hinters Licht führen, da sie Wichtigeres zu jagen haben. Welpen reagieren da anders, sie haben von Natur aus einen Beutetrieb und geben nicht auf. Wenn du das ausnutzt, kannst du ihn ein paar Mal an der Reizangel erfolglos hetzen lassen und die Beute nicht zu fassen geben. Wenn er aufgibt, kannst du ihn zum Vorstehen anleiten. Der Hund muss zunächst den enormen Trieb haben und das Flatterding fangen wollen, sonst wird das nichts.

Junge Welpen haben das einfach. Die Reizangel ist zunächst interessant und die Welpen haben von Beginn an gute Vorstehanlagen, was du mit der Reizangel fördern kannst.

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Eine praktische Sequenz:

  1. Erst bleibt der Hund sitzen bevor er losrennen darf
  2. Du bewegst den Reizdummy an der Angel
  3. Gib das Kommando Los
  4. Der Hund verfolgt den Dummy mit viel Elan
  5. Aus der Bewegung kommt dein Kommando Platz
  6. Als Belohnung darf der Hund auf dein Kommando weiterhetzen
  7. Der Flatterdummy bleibt liegen
  8. Jetzt musst du den Hund bewegen auszuharren und
  9. Er zeigt das gewünschte Vorstehverhalten und
  10. zieht langsam nach
  11. Du gibst das Kommando Sitz und lässt ihn
  12. zur Belohnung den Dummy fassen
  13. bringen und tauschen

Damit lassen sich Welpen schnell trainieren zum Vorstehen.

 

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Reizangeltraining V – Kommandos und Gehorsam

Der Bezug zum Gehorsam

Da ein Hund die Beute mit großer Lust verfolgen will, gibt es wenig anderes, wovon er sich ablenken lassen will. Deshalb ist es sinnvoll, vor dem Start ein Kommando zu fordern wie Sitz, Platz oder Down. Solange liegt der Reizdummy bewegungslos am Boden. Später darf der Hund nicht losrennen, bevor er nicht ein Kommando kommt wie Los oder Renn. Hunde mit hoher Reizbarkeit sind am besten zu zweit zu trainieren, zum Beispiel bedient einer die Angel und der andere gibt die Kommandos. Das versteht ein Hund schnell, da das Starten eine Belohnung ist.

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Die Kommandos

Du solltest die Kommandos einüben ohne die Reizangelarbeit. Erst, wenn die Kommandos ohne Ablenkung funktionieren kannst, du mit der Reizangel beginnen, am besten zu zweit. Die Reizangel wird bedient und der Hund rennt an dir vorbei, du gibst ein Kommando wie Sitz, Platz oder Down und die Reizangel ruht, wenn du den Hund in die Kommanoposition bringst. Das muss schnell gehen, bei geschickter Führung der Angel. Hat der Hund das Kommando durchgeführt, darf er das Dummy auf das Kommando los verfolgen und fassen. Später kannst du das Spiel steigern, dass sich das Dummy nach dem Kommando noch bewegt.

 

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Reizangeltraining IV – Tauschgeschäft beleben

Die Belebung des Tauschgeschäftes

Ein Hund mit hoher Reizlagen ist nicht angewiesen auf den Beuteerfolg, da er den Reizdummy nicht fangen oder weiter verfolgen muss. Wenn der Hund die Beute fängt oder nach der Hetze keine Lust mehr hat, gehts mit dem Training weiter und mit dem Beute-in-Besitz nehmen sowie den Umgang damit.

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Hunde, die den Reizdummy nicht haben wollen und nicht fangen wollen, sollen erstmal beim Spielen das Tauschgeschäft entwickeln. Geht das nicht, will der Hund den Dummy beim Spielen noch nicht, ist es Zeit, das Training abzubrechen. Du könntest noch deinem Hund Apportieren beibringen und Gehorsam und später noch Reizangeltraining, wenn ein Kommando wie Apport oder Bring den Hund den Reizdummy fassen lässt.

Wenn der Hund die Beute genommen hat, muss er trainiert werden, sie zu bringen und zu tauschen. Dabei hast du den Vorteil, dass du über die Reizangel mit dem Hund verbunden bist und er nicht mit der Beute einfach weglaufen kann. Hier solltest du Vorsicht walten lassen, weil die Belastbarkeit von Reizangel und Schnur begrenzt ist. Du musst dem Hund die Beute abnehmen, beispielhaft gegen ein Leckerli tauschen oder ihm ein neues Spiel anbieten. Am besten wäre es, wenn der Hund das Tauschgeschäft vorher verstanden hat.

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Reizangeltraining III – Das Spiel mit der Beute

Das Spiel will gelernt sein

Das Spiel mit der Beute ist nicht einfach. Der Hund wird es erst in einem schrittweisen Aufbau richtig lernen. Du wählst das Objekt, das du später an die Reizangel hängen willst. Den Dummy wird der Hund mit dir zusammen zur Verfügung haben und nicht alleine. Du suchst einen Raum, in dem der Hund nicht abgelenkt werden kann und eine Zeit, wo dein Hund in einer aufgeweckten Form ist. Du setzt dich neben den Hund auf den Boden und spielst mit der Beute, machst interessante Geräusche und zeigst Freude am Spiel, während der Hund sich das alles ansieht. Dadurch fängt er langsam an, zu lernen. Wenn dein Hund erkannt hat, wie wichtig dir die Beute ist, legst du die Beute erst weg, dass der Hund nicht ran kommt und beendest das Spiel mit Hund und Beute. Wenn du die Szene ein paar Mal wiederholst, wird dein Hund mehr Interesse für die Beute und für dich zeigen. Jetzt beginnst du, den Hund am Spiel zu beteiligen mit Zeigen und Zerren oder Verfolgen. Du solltest nach wie vor die Spieleinheiten kurz halten und beim größten Interesse des Hundes beenden.

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Die weitere Entwicklung dieses Spiels sollte wie folgt aussehen:

  •    die Beute flieht
  •    Hund jagt die Beute
  •    Hund fasst die Beute
  •    Hund gibt die Beute her und bekommt ein Leckerli oder
  •    ein neues Spiel beginnt

Das Spiel muss dein Hund verstanden haben, du kannst seine Motivation nutzen und die Beute zuerst an die Schnur hängen und an die Reizangel. Eventuell hast du für das Tauschgeschäft die Schnur und die Reizangel vorher einbezogen. Du steigerst die Ablenkung langsam.

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